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Lhasa Apso von Siro-Shan

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Der Lhasa Apso....      
FCI-Standard Nr. 227 (13.07.2011/D)                              

Ein stolzer und selbstbewusster Kleinhund,
mit starker Bindung an seinen Besitzer und seine Familie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Hunde wurden in bestimmten Gegenden um Lhasa gezüchtet,                        
ebenso in Klöstern und in Häusern der Adligen des Landes sowie im Potala,
dem Palast des Dalai-Lama.
Diese Exclusivität aristokratischer Hunde haftet ihnen auch heute noch an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Natur aus eine stolze Haltung zeigend, sauber, misstrauisch gegenüber allem Fremden, besitzt der Lhasa Apso doch ein liebevolles und anhängliches Wesen gegenüber seiner Familie, ohne dabei seine Eigenständigkeit aufzugeben.

Sein scharfes Gehör läßt ihn sofort jeden Fremden melden, noch ehe die Türglocke erklingt. Dabei ist er durchaus kein Kläffer.
Trotz seiner Herkunft paßt er sich jedem Klima an. In seiner robusten, noch nicht überzüchteten Art animiert er seinen Besitzer zu langen Spaziergängen, ohne Ermüdungserscheinungen zu zeigen.

Erste Importe dieser Tiere wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts in England verzeichnet. Als im Jahre 1928 die Baileys von Indien nach England zurück kehrten, brachten sie auch eine Anzahl von kleineren Apsos mit. Diese wurden von den Tibetern in zärtlicher Zuneigung "Apso Seng Kye" oder "bellender Löwenhund" genannt. In England wurden diese Hunde auch als "Seng-Tru" (kleiner Löwe) oder "Talisman-Hund" bezeichnet.

Ein Apso ist nichts ohne sein Fell- dem Produkt eines jahrhundertelangen Lebens in hartem Klima, mit starkem Frost und eisigen Winden im Winter und Sandstürmen im Sommer.

Das lange, verschwenderische Haarkleid des Apsos überdeckt Kopf, Rumpf und Gliedmaßen völlig. Wie alle tibetischen Hunderassen besitzt er ein doppelschichtiges Haarkleid. Rassetypisch ist der stark behaarte Kopf - die Haare fallen über die Augen.

Der Standard spricht bei der Haarlänge nur von "genügender Länge". Bei sachgerechter Pflege vermag der Lhasa Apso jedoch eine Haarfülle zu bekommen, bei der das Deckhaar nicht selten bis zum Boden reicht.
Es ist ein schöner Anblick, wenn ein solcher Apso durch den Ausstellungsring geführt wird. Zum Trost des Besitzers, dessen Hund keine solche Haarpracht aufzuweisen hat, sei gesagt, daß so ein Ausstellungshund ein sehr "behütetes" Leben führen muß.
Trotz seiner Größe und seines üppigen Haarkleides ist der Lhasa Apso jedoch kein Schoßhund. Robust, wiederstandsfähig und kräftig bemuskelt ist er ein Naturbursche, der sich gerne bewegt, spielt und tobt.

Er hat ein liebevolles und anhängliches Wesen, ohne dabei jedoch seine Eigenständigkeit aufzugeben. Um seinen Willen durchzusetzen, kann er sich als perfekter Schauspieler in Szene setzen. Wenn man mit ihm jedoch geschickt umgeht, macht er fast alles, um seinem Besitzer zu gefallen - aber nur freiwillig! Erlaubt man ihm aber Mittelpunkt der Familie zu sein, ist er ein sehr guter Familienhund. Wegen seiner großen Anpassun gsfähigkeit kann man ihn problemlos überall hin mitnehmen. Seine Eigenschaften und sein Verhalten, machen ihn zum idealen Haus - und Wohnungshund- sowohl für die Großfamilie, als auch für eine Einzelperson.


Farbe:
Gold, sandfarben, honigfarben, dunkel-grizzle, schieferfarben, rauchgrau, zweifarbig, schwarz, weiß oder bräunlich.
Alle Farben sind gleichermaßen erlaubt.

Nasenschwamm:
Schwarz.

Fang:
Ungefähr 4 cm lang, aber nicht quadratisch; 
der Abstand von der Nasenspitze bis zu den Augen 
entspricht ungefähr einem Drittel der gesamten Länge
von der Nasenspitze zumhinteren Schädelende.

Nasenrücken:
Gerade

Kiefer/Zähne:
Die oberen Schneidezahnreihe soll knapp hinter 
die untere Schneidezahnreihe beißen, 
d.h.. eine umgekehrte Schere bilden.
Die Schneidezahnreihen sollen Linien bilden, 
die so breit und so gerade wie nur möglich sind. Vollzahnigkeit ist erwünscht.

Haar:
Langes Deckhaar, schwer, gerade und hart, nicht wollig oder seidig. Mittelmäßig viel Unterwolle.
Das Haar darf niemals die Bewegung beeinträchtigen.

Größe:

 

Ideale Widerristhöhe 25 cm für Rüden, Hündinnen gerne etwas kleiner.